Kindergärten und Schulen sollten mit Kindern möglichst viel Musizieren und Singen. Dies geht nur, wenn Sie auch Noten und Texte vervielfältigen können, ohne dabei an Kosten und zusätzlicher Organisation zu ersticken.
Unser Projekt hat daher als Ziel, eine Sammlung von bekannten und vielfach gern gesungenen Kinderliedern in DIN A4 neu zu setzen und alle Rechte daran freizugeben. Als Folge dürfen alle Organisationen und Personen, die die Noten bekommen, diese völlig legal beliebig oft gratis kopieren und weitergeben.
Nebenziel dabei ist, auf diese völlig unbefriedigende Rechtslage hinzuweisen und pressewirksam eine Sammlung an freien Noten an Kindergärten und Schulen zu übergeben.
Alle Notenblätter besitzen einen Mindeststandard:
Jeder Künstler in Deutschland hält ein Urheberrecht (Copyright) an den Kunstobjekten, die er erschafft. Bis zu 70 Jahre nach seinem Tod kann er und seine Rechtsnachfolger Geld verlangen, wenn jemand diese Kunstwerke nutzt.
Bei Noten gibt es drei Künstler, die ein Urheberrecht an einem Blatt mit Noten halten: Der Komponist der Musik, der Texter des Liedtextes und der Notenstecher, da auch das Setzen von Noten als Kunst betrachtet wird.
Dies ist der Grund, warum man auch heute noch horrendes Geld für Noten von Komponisten wie Bach zahlen muss (und sie nicht kostenlos kopieren darf), obwohl das Genie schon mehr als 70 Jahre tot ist. Das Geld für die Noten geht an den Notensetzer (oder den Verlag, der den Notensetzer beschäftigt).
Wir Piraten finden es allerdings abartig, das Verlage für das computerautomatisierte simple Setzen von Noten enormes Geld verlangen und unsere Kinder und Kindergärten mit überzogenen Forderungen daran hindern, Jahrhunderte alte Volklieder zu singen, weil man für das Kopieren der Noten Geld verlangt.
Derzeit findet man die LilyPond Dateien, sowie die zugehörigen Notenblätter als PDF-Dateien und die MIDI-Dateien zum Anhören der AG Kinderlieder des Kreisverband Ebersberg der Piratenpartei hier.
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