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II) Installation von radlib

Wie bereits in der Dokumentation zu den Linux-System Vorbereitung(en) beschrieben, können wir das vorkompilierte rpm-paket von radlib leider nicht verwenden, da die ohne den notwendigen sqlite-Support übersetzt und gebaut wurde.

vorhandene radlib-Version deinstallieren

Bevor nun radlib selbst neu installiert werden kann, löschen wir die ggf. bereits vorhande wie yum.

 # yum remove radlib -y

sqlite-header Dateien installieren

Zur Installation von radlib werden die headerfiles für sqlite benötigt. Diese befinden sich in den Paketen sqlite-devel. Sofern noch nicht geschehen, installieren wir diese nun via yum.

 # yum install sqlite sqlite-devel -y

Download von radlib

Für die Nutzung der radlib-Bibliothek installieren wir nun radlib mit der sqlite-Unterstützung. Wir wechseln also in das Installationsverzeichnis und holen die Programmquellen von der Projektseite:

 # cd /usr/local/src/packages
 # wget https://downloads.sourceforge.net/project/radlib/radlib/radlib-2.12.0/radlib-2.12.0.tar.gz

Anschliessend entpacken wir das Archiv und setzen einen symbolischen Link auf das Zielverzeichnis.

 # tar zxvf radlib-2.12.0.tar.gz -C /usr/local/src/
 # ln -s /usr/local/src/radlib-2.12.0/ /usr/local/src/radlib

eigene radlib-Version installieren

Für den sqlite-Support geben wir einfach die Option - -enable-sqlite beim Konfigurationslauf an. Hierzu wechseln wir in unser zuvor angelegtes Programmarchiv …

 # cd /usr/local/src/radlib

… und geben beim Konfigurationslauf die Option - -enable-sqlite mit an.

 # ./configure --enable-sqlite

Anschließend übersetzen und installlieren wir die neue radlib-Bibliothek.

 # make
 # make install

radlib-Bibliotheken linken

Damit später kein Fehler wie z.B.:

 /usr/local/bin/vpconfig: error while loading shared libraries: librad.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory 

auftritt, legt man die Datei radlib-i386.conf bzw. radlib-x86_64.conf je nach verwendeter Prozessorarchitektur im Verzeichnis /etc/ld.so.conf.d mit dem Inhalt /usr/local/lib an.

Hierzu starten wir den Editor unserer Wahl und legen die Datei radlib-i386.conf bzw. radlib-x86_64.conf an:

 # vim /etc/ld.so.conf.d/radlib-i386.conf
 # vim /etc/ld.so.conf.d/radlib-x86_64.conf

In dieser datei tragen wir nun folgende Zeile ein:

 /usr/local/lib

Zum Abspeichern und Beenden verlassen wir vim wieder über die bekannte Tastenkombination:

 [ESC] [:] [w][q]

Anschließend wird mit ldconfig -v die radlib-Bibliothek neu eingelesen.

 # ldconfig -v

Weiter geht es nun mit der Installation von wview im Kapitel III) Installation von wview.

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